Pfingstausflug Kreut Alm 2000
Nein, nicht zum Harley-Glühn, dieses fiel heuer wegen des Polizeiaufgebots vom letzten Jahr leider aus. Aber von so was lassen wir uns doch nicht abschrecken: Auf der Kreut-Alm angerufen, Zeltplatz klargemacht und am Pfingstsamstag, nachdem wir in Holger's Bus den Motor wieder eingebaut hatten (der aber trotzdem nicht lief) zur Kreut-Alm gefahren. Dort angekommen, wurden wir von der Wirtin schon erwartet und herzlich begrüßt. Wir schlugen unser Lager da auf, wo sonst die Händlerstände sind, und schürten den Grill an. Mit dem Aufstellen seines Zeltes hatte Stephan schon im letzten Jahr so seine Probleme. Dieses Jahr hatte er ein neues gekauft und dieses zur Probe zuhause schon mal aufgebaut. Auf der Kreut-Alm schien es aber wieder nicht zu klappen. Jürgen hatte das gleiche Zelt, vorher nicht ausprobiert, und war schneller fertig als Stephan, der an seinem Zelt drei verschiedene Möglichkeiten fand, die Stange für das Vorzelt zu befestigen.
Auch für die Plane zwischen den Bussen fanden wir eine neue Befestigungsmethode. Um den Abend dann gemütlich zu gestalten, wurde Holz für ein Lagerfeuer besorgt. Holger fand welches unter Bäumen, Feldi auch, und Lothar schleppte gar einen ganzen Baum an, den er so halb am Wegesrand gefunden hatte. Der Rest von uns war davon alles andere als begeistert, so dass der Baum dann schließlich auf dem Holzhaufen für das Sonnenwendfeuer landete. Nach Grillen und flüssiger Stärkung begaben wir uns in den Biergarten der Kreut-Alm, wo wir als Gastgeschenk unser vorjähriges Jahrbuch übergaben und dann daran gingen den Umsatz zu heben. Im Biergarten lief Lothar sein neues Spielzeug, eine Kröte, über den Weg, die er natürlich gleich mit zum Tisch nahm. Sein Bruder hat sie ihm dann jedoch gleich wieder weggenommen und mit einem denkwürdigen Spruch (siehe Meldungen des Jahres) über die Biergartenmauer ca. 3 Meter in die Tiefe befördert. Nach einem kurzen Platsch sah man die Kröte relativ wohlbehalten von dannen hüpfen. Auf der Rückfahrt traten an zwei unser Maschinen einige Probleme auf: Bei Lothars Kuh wurde die Schwimmerkammer des rechten Vergasers undicht und Feldis Bock stieß die Kühlwasserverschlusskappe ab. Dabei hat Feldi zu seinem Erstaunen festgestellt, dass sein Motorrad eigentlich weiblich ist, es wurde nämlich mit einem Tampon abgedichtet.

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